Am 19. Mai habe ich die erste Handbike Tour in diesem Jahr gestartet. Einem Insidertipp von Christoph folgend wollte ich die Tremmelhauser Höhe von Lappersdorf aus erkunden.
Gestartet bin ich über den Regental Radweg auf der westlichen Seite. Der ist angenehm zu befahren, flach und teilweise neu geteert. Auf Höhe des SV Sallern fährt man nach links und quert unter der Autobahn A 93 die Lappersdorfer Straße, zunächst Richtung Westen auf der Hauptstraße. Von da an geht es stetig bergauf, so dass eine elektrische Unterstützung von Vorteil ist – außer man ist sehr gut trainiert.
Am Pfälzer Weg angekommen entschied ich mich erst mal nach links zu fahren Richtung Dreifaltigkeitsberg. Die Straße heißt der Schelmengraben. Von der Brücke über die A 93 aus kann man die nördliche Öffnung des Pfaffensteiner Tunnels sehen.

Am Dreifaltigkeitsberg hat man von dem kleinen Park bei der gleichnamigen Kirche einen wunderbaren Blick auf Regensburg.


Würde man dem Schelmengraben weiter folgen, könnte man die Nürnberger Straße und Frankenstraße in Regensburg erreichen, allerdings geht es da sehr steil bergab. Ich bin deshalb den Pfälzer Weg zurückgefahren. Teilweise ist dann auch ein von der Straße getrennter Radweg vorhanden. An der Kreuzung am Sportzentrum muss man links in die Tremmelhauser Straße und dann gleich rechts. Von da an herrscht dann nur noch wenig Verkehr. Es geht immer weiter bergauf bis man die Anhöhe erreicht, von dort ist die Sicht rundum frei.


In der Siedlung Tremmelhauser Höhe angekommen fuhr ich beim Höhwirt rechts auf dem Karether Weg Richtung Norden, über Schinderwies, und nach ein paar 100 m links Richtung Schwetzendorf. Jetzt geht es ständig bergab, gute Bremsen sind da schon wichtig!

Im Ort Schwetzendorf selbst bog ich links ab, im Ort gibt es allerdings keinen Radweg. Der beginnt am Ortsende, auf der linken Seite. Nach einer kurzen Strecke kommt man zum Schwetzendorfer Weier.

In Reifenthal kann man die Regensburger Straße überqueren und auf einer Nebenstraße durch den Ort bis zur Abzweigung Adlersberg fahren.

Leider war ab hier der Radweg wegen Baumaßnahmen gesperrt, so dass ich teilweise gezwungen war, auf der stark befahrenen Straße zu fahren. Das macht keinen Spaß, weil die Autos ziemlich schnell unterwegs sind. Deshalb war ich froh, auf Höhe Kneiting nach links in die Nürnberger Straße Richtung Winzer abbiegen zu können. Da ist zwar kein Radweg, aber nicht so viel Verkehr. In der Ortsmitte (ein kurzer Abschnitt mit Kopfsteinpflaster) kann man auch nach rechts abbiegen und einen Wirtschaftsweg befahren, der parallel zur Nürnberger Straße verläuft. Kurz danach geht es auch rechts unter der B8 hindurch zum neu geteerten Radweg am Donauufer Richtung Regensburg.

Immer am Fluss entlang bin ich dann bis zur Schleuse Stadtamhof gefahren und war kurz danach wieder zu Hause.
Insgesamt waren es 27 km, der Akku war trotz der Steigungen für die Fahrt ausdauernd genug, und die Tour hat mir viele schöne und neue Eindrücke beschert.
KB